mit Vollgas auf die „Positive-Gedanken-Autobahn“

Of course it is happening inside your head Harry, but why on earth should that mean that it’s not real? (Albus Dumbledore)

Ich als großer Harry Potter Fan bin immer wieder fasziniert, in wie vielen Situationen mir Zitate aus diesen Büchern „wie die Faust aufs (achtsame) Auge“ erscheinen.

Unsere Gedanken bestimmen unsere Realität – davon bin ich überzeugt. Was also in meinem Kopf passiert ist auch Teil meiner Realität – deshalb sollte ich mich wohl mit Achtsamkeit meinen Gedanken widmen.

Mein Ziel ist es, in allen Situationen (auch wenn der Neid und die Unsicherheit mich beherrschen) meine Gedanken so zu steuern, dass aus dem Elefanten eine Mücke wird so die Gefahr für meine Zufriedenheit schrumpfen zu lassen. Deshalb ist Gedankenhygiene mein Projekt in Sachen Achtsamkeit für die nächste Zeit – vielleicht möchtet ihr mich ja auf diesem Weg begleiten?

Aber wie macht man das denn genau?

Mein Weg, den ich heute mit euch teilen möchte, läuft bei mir unter dem Titel „Vom Trampelpfad zur Positive-Gedanken-Autobahn“.

Um eine Autobahn bauen zu können, muss zuerst natürlich der Untergrund bearbeitet werden. Dafür ist Punkt 1 wie gemacht.

1. Bereite die Basis vor: Nimm deine Gedanken wahr!

Es ist wichtig deine Gedanken zu kennen. Nur allzu oft läuft unser Gedankenkarussell im Autopilotmodus ab und wir bemerken die negativen Gedanken gar nicht. Die beste Methode seine Gedanken achtsam kennenzulernen ist, sie zu protokollieren. Vor allem in stressigen oder ärgerlichen Situationen sollte man nachdenken, welche Gedanken davor da waren und diese aufschreiben.

Ich bin mir sicher, dass auch bei dir der eine oder andere Gedanke öfter auftauchen wird 🙂

Einfach aufschreiben und sein lassen, wie sie sind. In diesem Moment ist es nicht sinnvoll zu werten. Wenn du dein Gedankenmuster erkannt hast, kannst du mit Punkt 2 daran arbeiten sie zu durchbrechen.

2. Das Projekt beginnt: Bau dir deine „Positive-Gedanken-Autobahn“!

Wir haben im Schnitt 40-60.000 Gedanken pro Tag und 95% dieser Gedanken hatten wir auch schon gestern (das wird dir auch beim Protokollieren auffallen 😊).

Es ist also nicht verwunderlich, dass auch viele negative oder destruktive Gedanken durch unseren Kopf geistern. Man kann diesen negativen Gedanken aber den Platz wegnehmen, in dem man sich seine eigene Autobahn der positiven Gedanken baut.

Das braucht natürlich Zeit und wahrscheinlich wird es lange Zeit eher ein Trampelpfad der positiven Gedanken sein, aber ich bin davon überzeugt, dass positive Gedanken sich ab einem gewissen Punkt von selbst vermehren (ob das wissenschaftlich beweisbar ist weiß ich leider nicht 😊).

Wichtig ist es, den ersten Schritt zu tun und sich für den Anfang 2-3 positive Gedanken zu überlegen. Diese Gedanken sollten kurz, prägnant und positiv formuliert sein (Verneinungen haben hier keinen Platz). Du kannst sie aufschreiben und auf den Kühlschrank, deinen Computerbildschirm, deinen Spiegel kleben und/oder du kannst sie dir als „Affirmationen“ selbst vorsagen und vielleicht auch aufnehmen und in den unterschiedlichsten Situationen hören.

Das mag dir jetzt vielleicht auch ein bisschen verrückt vorkommen, aber wenn man bedenkt gegen wie viele andere Gedanken sich unsere positiven Gedanken durchsetzen müssen, brauchen sie jede Hilfe, die sie bekommen können. Und Gedanken werden stärker und größer je öfter man sie denkt…

Die „Positive-Gedanken-Autobahn“ ist unsere Basis für ein zufriedenes Leben und mit Punkt 3 können wir diese Autobahn von 2-spurig auf 4-spurig ausbauen. 😊

3. Verbreitere die Autobahn: Stell dir die richtigen Fragen!

Wir Menschen sind anscheinend evolutionsbedingt darauf gedrillt unsere Aufmerksamkeit auf Fehler, Gefahren, Unzulänglichkeiten und Misserfolge zu richten.

Dem können wir entgegensteuern, indem wir uns jeden Tag die richtigen Fragen stellen. Diese Fragen können zum Beispiel so aussehen:

– Worauf bin ich heute stolz?
– Wie komme ich meinen Zielen näher?
– Was erfüllt mich heute mit Begeisterung?
– Wenn ich heute nur 1 Sache erledigen dürfte, welche wäre das, damit ich am Abend zufrieden bin?

Durch diese Fragen lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Erfolge und werden damit über kurz oder lang zufriedener.

Hier kann auch ein Erfolgstagebuch (oder wie ich es lieber nenne: ein „Dankbarkeitstagebuch“) helfen, in das man jeden Abend 3-5 Dinge schreibt für die man dankbar ist. Das führt dazu, dass wir mit einem „guten Gefühl“ einschlafen und sich die „Positive-Gedanken-Autobahn“ weiter verbreitert.

Unsere Gedanken bestimmen unsere Realität, aber wir bestimmen unsere Gedanken 🙂

Ich möchte euch mein Lieblingszitat von Albus Dumbledore natürlich nicht vorenthalten:

“Happiness can be found even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.”

Zufriedenheit ist ein erreichbares Ziel und positives Denken führt für mich ganz klar zu mehr Zufriedenheit und erhöht meine Abwehrkräfte in Stresssituationen.

Wenn man seine Gedanken kennt, kann man Situationen objektiver beurteilen und entgeht somit vielleicht auch dem einen oder anderen Elefanten.

Ich widme mich also jetzt meinem Projekt „Gedankenhygiene“ und baue intensiv an meiner „Positive- Gedanken-Autobahn“. Natürlich werde ich euch davon berichten.

Habt ihr Erfahrungen mit Affirmationen oder anderen Techniken, die mir hier weiterhelfen würden?

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