“It is our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities” (Albus Dumbledore)…

…die richtigen Entscheidungen für mein achtsames Leben!

Das Leben folgt meist keinem geraden Weg, sehr viel öfter nimmt es weite Umwege, kämpft sich durch das dichte Unterholz, überquert hohe Berge und tiefe Täler und durchquert reißende Flüsse.

Und ich bin der Passagier.

Lange habe ich gedacht, dass ich das Ding schon schaukeln werde, wenn ich nur noch mehr kann und gelernt habe. Aber das Ding schaukelt mich und ich kann dagegen ankämpfen oder es so annehmen wie es ist.

Wie so oft in meinem Leben hat Albus Dumbledore wieder die richtigen Worte gefunden: es sind unsere Entscheidungen, die zeigen wer wir wirklich sind, nicht unsere Fähigkeiten.

Als ich mich, oder besser gesagt mein Leben sich auf den Weg zu mehr Achtsamkeit gemacht hat, habe ich eine sehr wichtige Entscheidung getroffen. Ich habe mich dazu entschieden mich zu verändern, im Jetzt zu sein und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Ich habe mich entschieden achtsam mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen, meinen Taten, meinem Umfeld, meiner Familie, meinem Körper – also mit meinem Leben umzugehen.
Ich habe mich dafür entschieden und einfach so weitergelebt wie schon in den 31 Jahren davor.

Wer findet den Fehler?

Ich habe ihn lange nicht gefunden, habe gedacht, dass ich das schon richtig mache. Schließlich habe ich ja darüber geschrieben, wie es mir mit dieser Achtsamkeit geht, habe auf Instagram großartige Kommentare unter unterschiedlichsten Posts hinterlassen und habe mich richtig gut und achtsam dabei gefühlt. Aber war ich achtsam?

Leider nein…


Ich war nicht im Hier und Jetzt, ich war immer in der Zukunft, bei meinem nächsten Artikel, bei meinem nächsten Post auf Instagram, bei meinem nächsten Projekt und beim nächsten und beim nächsten… ich habe, obwohl ich noch groß darüber geschrieben habe, Foto um Foto um Foto gemacht und ich habe sogar Fotos bearbeitet… ich habe intensiv darüber nachgedacht, welche Hashtags ich verwenden sollte, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, habe Tipps von anderen Bloggern gelesen, die mir helfen sollten meinen Blog zum Abheben zu bringen, habe versucht mir Zeit freizuschaufeln um jede Woche etwas zu veröffentlichen (denn nur so, habe ich gelesen, mag mich Google)…

Ich war also, um es kurz zu machen, nicht achtsam.
Und mein Leben hat mir das mithilfe meines Körpers eindrucksvoll mitgeteilt. Ich bin müde und ausgelaugt und ständig unter Strom…

Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt möglich ist ehrlich über das Thema Achtsamkeit zu bloggen. Schließlich gibt man sehr viel von sich preis und jeder, der sich in sozialen Netzwerken oder auf Blogs tummelt macht sich Gedanken darüber, wie der Artikel oder das Foto ankommt, wartet sehnsüchtig auf jemanden, der auf „Gefällt mir“ drückt und ist im Kopf schon längst beim nächsten Thema. Zusammengefasst bewertet man innerlich alles was man tut. Ist das dann achtsam? Ich weiß es nicht.


Ich entscheide mich jetzt dafür der Achtsamkeit einen prominenteren Platz in meinem Lebensweg zu geben und zwar genau so, wie es für mich passt. Mein Leben, mit Familie, Kindern, Job, Entspannungstraining und Zeit für mich, soll nun durch „diese“ Achtsamkeit vervollständigt werden.

Ich entscheide mich dafür, die Praxis der Achtsamkeit nicht mehr nur theoretisch zu betrachten, sondern unterschiedliche Übungen aktiv in meinen Alltag zu integrieren.

Ich entscheide mich dafür, einen Schritt nach dem anderen zu gehen und nicht gedanklich immer in die Zukunft abzuschweifen.

Ich entscheide mich dafür, mich täglich wieder zu entscheiden.

Ich entscheide mich dafür, nicht jede Woche einen Blogpost schreiben zu müssen, sondern dann, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe (und kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich wieder mal nichts geschrieben habe).

Ich entscheide mich dafür, mich nicht mehr mit anderen zu vergleichen, die in ihren Leben mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert sind.

Ich entscheide mich dafür, über mich, mein Leben und meinen Weg zu schreiben, denn nur so kann ich wirklich authentisch sein.

Ich entscheide mich dafür achtsam mit meinem Leben umzugehen und dieses Mal mache ich es auf emme-eppe Art 🙂

Ich entscheide mich dafür, die nächsten Monate als „die Zeit meiner Achtsamkeit“ zu betrachten und werde euch, wenn ich genug zu sagen habe, gerne an meinen Abenteuern teilhaben lassen.

“It is our choices, Harry, that show what we truly are,
far more than our abilities” (Albus Dumbledore)

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