achtsam durch das Leben

Achtsamkeit ist für mich eine Superkraft im Kampf gegen Stress und Überforderung. Achtsam mit dir selbst und deinem Umfeld zu sein hilft dir mit den täglichen Herausforderungen gelassen umzugehen.


Geh‘ in den Wald

„Es gibt kein W-LAN im Wald, aber ich versichere dir, du wirst dort die beste Verbindung finden“

Die Übung:

Gehe so oft es dir zeitlich möglich ist in den Wald. Atme die frische Luft ein, genieß das satte Grün, nimm bewusst alle Geräusche wahr. Wenn dir danach ist umarme doch einfach einmal einen Baum oder lehne dich mit deinem Rücken an einen Baumstamm. Atme die Energie des Waldes ein und bleib solange du dich wohlfühlst.


Übe dich in Dankbarkeit

Es ist niemals ALLES SCHLIMM und niemals ALLES GUT. Trotzdem haben wir jeden Tag die Möglichkeit Dankbarkeit zu praktizieren. Ja genau – praktizieren. Dankbarkeit erfordert zwar etwas Übung, die Belohnung dafür ist aber mehr Freude und Gelassenheit in unserem Leben.

Die Übung:

Nimm dir ein Notizbuch und schreibe jeden Abend 2-5 Dinge auf, für die du an diesem Tag dankbar bist. Das können Situationen, Gespräche, Begegnungen oder auch Anschaffungen sein. Und es ist auch okay, wenn du an manchen Tagen einfach nur dankbar bist, dass der Tag vorbei ist.


Finde die Magie in den kleinen Dingen

Sehr oft beurteilen wir unser Leben nur nach den großen Ereignissen. Dabei übersehen wir aber oft die vielen kleinen, magischen Momente.

Die Übung:

Mit deiner Dankbarkeitspraxis hast du schon den Grundstein dazu gelegt, die Magie in den kleinen Dingen erkennen zu können. Versuche nun bewusst deinen Alltag wahrzunehmen und achte besonders auf Momente, die dich zum lächeln, lachen, Zähne knirschen, Augen rollen oder vielleicht auch zum schimpfen bringen. Nimm diese Momente in dich auf und wenn es für dich passend ist notiere sie, denn all diese Momente sind magische Momente, denen wir mehr Aufmerksamkeit schenken sollten (laut einer Studie vermissen Menschen, die einen großen Verlust erlebt haben genau diese alltäglichen Momente).


Schenke dir eine Stunde

Wie oft hast du dir schon gedacht, dass du viel zu wenig Zeit für die Dinge hast, die du wirklich gerne machen würdest? Wir alle haben viele unterschiedliche Interessen und der Tag hat nun mal nur 24 Stunden.

Die Übung:

Strategie für „Eulen“ (Menschen, die spät schlafen gehen und spät aufstehen): Schalte den Fernseher aus. In der Zeit, in der du normalerweise vor dem Fernseher sitzt, machst du zwei Woche lang all die Dinge, die du schon immer einmal machen wolltest, für die du aber bisher zu wenig Zeit hattest (schreiben, lesen, Sport, kochen, reden, in den Wald gehen…). Entscheide dich nach diesen Wochen bewusst, ob diese Dinge dein Leben bereichern oder nicht und integriere die bereichernden Dinge in deinen Alltag. Auf jeden Fall würde ich empfehlen, den Fernseher öfter mal aus zu lassen.

Strategie für „Lärchen“ (Menschen, die früh schlafen gehen und früh aufstehen): Stehe zwei Woche lang eine Stunde früher auf als normalerweise. In dieser Stunde, machst du all die Dinge, die du schon immer einmal machen wolltest, für die du aber bisher zu wenig Zeit hattest (schreiben, lesen, Sport, kochen, reden, in den Wald gehen…). Entscheide dich nach diesen Wochen bewusst, ob diese Dinge dein Leben bereichern oder nicht und integriere die bereichernden Dinge in deinen Alltag.