Risotto

risotto_emme-eppe

Wir lieben Risotto und zwar in allen Variationen, unser Basisrezept (für zwei große und zwei kleine Esser) sieht so aus:

300g Risotto Reis (ich persönlich mag Arborio-Reis am Liebsten)
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
1 Liter Suppe (funktioniert mit Hühner-, Rinds- und auch Gemüsesuppe)
optional: 1 Glas Weißwein
100g Parmesan
1 Stück Butter

Zuerst wasche ich den Reis kurz durch und schneide die Zwiebel klein. Die Suppe wird in einem  zweiten Topf warmgehalten. Das Olivenöl erhitze ich in einem großen Topf und dann kommen die Zwiebel und der Reis dazu. Ab diesem Zeitpunkt wird fleißig gerührt und gerührt und gerührt. Wenn du Wein verwenden möchtest, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt diesen in den Topf zu geben. Kurz aufkochen lassen und dann Schöpflöffel für Schöpflöffel die Suppe zum Reis geben (sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat ist es Zeit für den nächsten Schöpfer). Und es wird weiter gerührt. Ungefähr zwanzig Minuten später, oder wenn der Großteil der Suppe aufgebraucht ist, ist es Zeit das Risotto zu kosten. Ideal ist es, wenn der Reis noch einen ganz leichten Biss hat, aber nichts zwischen den Zähnen stecken bleibt 🙂

Sobald der Reis die gewünschte Konsistenz hat, gebe ich die Butter und den Parmesan dazu und nehme den Topf von der Herdplatte. Zugedeckt noch ein paar Minuten ziehen lassen und dann genießen.

Ich salze das Risotto bewusst nicht, da der Parmesan und auch die Suppe würzig genug sind, das bleibt aber natürlich jedem selbst überlassen.

Das Tolle am Risotto ist, dass man die unterschiedlichsten Varianten aus diesem Basisrezept zaubern kann.

Tomatenrisotto:
Hier ersetze ich ca. 250ml der Suppe durch passierte Tomaten und gebe zusätzlich zum Parmesan noch Mini-Mozzarellakugeln und halbierte Kirschtomaten am Ende der Kochzeit dazu.

Schwammerlrisotto:
Zuerst weiche ich hier eine Handvoll getrockneter Steinpilze in heißem Wasser einige Minuten ein. Sobald sie weich sind, werden sie in der Küchenmaschine püriert (das Einweichwasser gebe ich gerne in die Suppe) und kommen dann gemeinsam mit den Zwiebeln und 2-3 klein geschnittenen Champignons (oder anderen Schwammerl) in den Topf. Die weitere Vorgehensweise ist wie beim Basisrezept. Während das Risotto kocht, brate ich dann noch ein paar Schwammerl in der Pfanne mit ganz wenig Öl und viel Thymian an und gebe sie vor dem servieren über das Risotto.

Weitere Möglichkeiten:
Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt, egal ob Kräuter, Fenchel, rote Rüben, Kürbis, Spargel oder welches Gemüse du gerne isst oder gerade zuhause hast – alles macht sich ausgezeichnet im Risotto. Kräuter gebe ich einfach am Schluss dazu, das Gemüse brate ich gerne vorher an und gebe es dann schon gegart zum fertigen Risotto.

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